Projektübersicht

Dieses Projekt soll dazu dienen, eine geeignete Wärmebildkamera für die Rehkitzrettung aus der Luft zu finanzieren. Angebracht an einer bereitgestellten Drohne können damit die Wiesen vor der Mahd nach den hilflosen Jungtieren abgesucht werden.

Kategorie: Umweltschutz
Stichworte: Rehkitzrettung, Drohne, Wärmebildkamera, Tierschutz
Finanzierungs­zeitraum: 18.06.2020 09:24 Uhr - 16.09.2020 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: Sommer 2020

Worum geht es in diesem Projekt?

Wir möchten mit unserem Projekt eine Wärmebildkamera für die Suche von Tieren in Wiesen und Feldern finanzieren.

Durch das stetige Wachstum unserer Region, östlich von München, werden die Lebensräume für Wildtiere immer stärker eingeschränkt und reduziert. Hier möchten wir einen wertvollen Beitrag zum Tier- und Umweltschutz leisten, indem wir die oft noch hilflosen Jungtiere retten.
Mittels moderner Technik, einer Kombination aus Drohne und Wärmebildkamera, können wir z.B. Rehkitze rechtzeitig vor den Erntearbeiten aufspüren und in Sicherheit bringen.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Unser Ziel ist es, das Leben von Wildtieren zu retten und die wertvollen Bestände nachhaltig zu schützen. Insbesondere Rehe aber auch Hasen und bestimmte Vogelarten lassen sich in Wiesen und Feldern nieder, um dort ihren Nachwuchs aufzuziehen. Der Schutz vor natürlichen Feinden ist dort meist gegeben. Während der Mahd entsteht aber eine zusätzliche Gefahr für die noch jungen Tiere.
Die Zielgruppe sind in erster Linie alle unsere Landwirte und Jäger. Mit Hilfe unseres Projektes „Rehkitzrettung aus der Luft“ möchten wir sie aktiv dabei unterstützen, bereits im Vorfeld der Erntearbeiten die Tiere aufzuspüren und so vor den Gefahren durch die Maschinen zu schützen.
So lässt sich der nicht vermeidbare, menschliche Eingriff in die Fauna wesentlich verträglicher gestalten.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Die großen Mäh- und Erntemaschinen lassen kleinen Rehkitzen kaum eine Chance. Sie sind ihnen wehrlos ausgeliefert. Meist enden diese Begegnungen mit schweren Verletzungen und einem qualvollen Tod.

Zusätzlich zu den bereits bestehenden Möglichkeiten zum Vergrämen der Tiere im Vorfeld von Mäharbeiten, hat sich die Suche nach Jungtieren aus der Luft als eine zielführende Maßnahme bewährt.
Um diese Technik auch in unserer Region langfristig zu etablieren, haben wir als ersten Schritt eine private Investition in einen Hexacopter (Drohne) getätigt.

Für die Anschaffung einer optimal geeigneten Wärmebildkamera setzen wir nun auf die Hilfe aus der Bevölkerung. Alle Menschen, denen unsere heimische Tierwelt am Herzen liegt, können so einen tatkräftigen Beitrag leisten und unser Projekt aktiv mit einer Spende unterstützen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung wird eine moderne Wärmebildkamera zum Einsatz an einer Drohne angeschafft. Mit dieser Kamera wird es möglich, schneller und effizienter die zu mähenden Flächen nach Jungtieren abzusuchen und sie so vor dem Mähtod zu retten.
Diese Kamera kann oberhalb der Baumgrenze geflogen werden. Das bedeutet zum einen eine geringere Gefahr für die Technik und vor allem eine schnellere Suche, da durch eine höhere Bildauflösung eine größere Fläche abgesucht werden kann. Je nach Spendensumme kann in der Kameraausstattung variiert werden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter diesem Projekt stehen in erster Linie das aktive Rehkitz-Rettungsteam Florian und Christian Neumair (Jäger und Landwirt), sowie der Drohnen Service Neumair (Bereitstellung Hexacopter).
Die Freiwillige Feuerwehr Pastetten e.V. als Träger des Projektes steht auch mit besonderem Bezug zum Tierschutz und der modernen Technik hinter diesem Projekt.